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US-Präsident Biden erkennt Völkermord an Armeniern an, Deutschland schweigt
US-Präsident Joseph Biden hat am 24. April dieses Jahres als erster US-Präsident den Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich anerkannt. Er folgt damit dem Kongress der Vereinigten Staaten, die den Völkermord bereits vor Jahren offiziell als solchen eingestuft haben. “Dank dieserAnerkennung setzen die USA weltweit ein starken politischen Signal, das von den Verantwortlichen nicht ignoriert werden darf”, sagt Herr Owassapian, Vorsitzender der Zentralrat der Armenier in Deutschland.

Freilassung der armenischen Kriegsgefangenen und Bestrafung der Kriegsverbrecher
Nach dem Karabach-Krieg tauchen täglich Beweise für weit verbreitete Gräueltaten der aserbaidschanischen Seite auf. Der Zentralrat der Armenier in Deutschland ist empört über Videos und Fotos von aserbaidschanischen Soldaten, die gefangene armenische Zivilisten und Soldaten foltern, verstümmeln und töten, christliche heilige Stätten zerstören und die Entweihung armenischer Gräber feiern.

Aserbaidschan greift wieder an
Am 12. Dezember 2020 haben aserbaidschanische Truppen drei Dörfer in Berg-Karabach angegriffen und besetzt. Neben Bodentruppen hat Aserbaidschan auch die Artillerie eingesetzt und ist ca. 10 Kilometer vorgerückt. Auf armenischer Seite gibt es Verwundete. Damit bricht Aserbaidschan zum vierten Mal die Waffenruhe seit Beginn der Aggression am 27. September.

Eine Resolution zu Anerkennung der Republik Arzach wurde vom französischen Senat mit über 99% Ja-Stimmen angenommen
Die französischen Senatoren stimmten bei der Senatssitzung am 25.11.2020 mit 305 Ja-Stimmen und einer Nein-Stimme (keine Enthaltungen) nahezu einstimmig für die Anerkennung der Republik Arzach durch die französische Regierung.

100 armenische Organisationen in Europa fordern Neuverhandlung der Waffenstillstand- Vereinbarung durch OSZE
Nach dem Krieg vor 30 Jahren wurde die sogenannte Minsk Gruppe der OSZE gegründet, um für einen Frieden in Berg-Karabach zu vermitteln. Nachdem der Krieg erneut ausgebrochen war, wurde am 9. November unter Vermittlung des russischen Präsidenten Vladimir Putin eine Waffenstillstandsvereinbarung getroffen. Diese Vereinbarung ist nicht nur für die armenische Bevölkerung von Berg-Karabach, sondern auch für Armenien gefährlich.

ԿՈՉ ՄԻԱՍՆՈՒԹՅԱՆ
Մեր թիկունքում են պատերազմի 44 ծանր օրեր, երբ մեր եղբայրները, հայրերն ու որդիները հերոսաբար իրենց կյանքն էին նվիրաբերում Արցախի գոյատեւման, ամեն մի մասնիկի, գյուղի ու խաչքարի պահպանման համար։ Առավել ծանր են այս օրերը, երբ պատերազմի 44 օրերից հետո, հակառակ մեր հերոս զինվորների գործադրած գերմարդկային ջանքերին, անկոտրում ոգուն ու անձնազոհությանը, հասել ենք մի շրջադարձային հանգրվանի, ուր այլ ընտրություն չկա, քան փրկել այն, ինչ դեռ կարելի է փրկել:

Im Gegensatz zu 1915 darf Deutschland die Armenier jetzt nicht im Stich lassen
Durch den Angriff der aserbaidschanischen Armee mit Unterstützung der Türkei und der islamistischen Söldnern ist die armenische Zivilbevölkerung von Artsakh/Berg-Karabach seit einem Monat einer existenziellen Bedrohung ausgesetzt. Die angesehene amerikanische Organisation Genocide Watch macht auf die drohende Gefahr eines neuen Völkermordes gegen die Armenier aufmerksam.

Friedensappell der Armenier an den demokratischen Westen
Es ist ein dringender Appell an die Nato und an die Europäische Union. Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) fordert die demokratische Völkergemeinschaft auf: Erhebt Eure Stimme gegen die Kriegstreiber im Konflikt um Berg-Karabach und forciert Eure Bemühungen um einen schnellen erneuten Waffenstillstand. „Schweigen tötet“, so der Vorsitzende Schawarsch Owassapian.

Erklärung des Außenministeriums der Republik Artsakh zur Notwendigkeit, die Unabhängigkeit der Republik Artsakh anzuerkennen
Seit dem 27. September 2020 führen die Streitkräfte Aserbaidschans mit Unterstützung der Türkei und terroristischer Organisationen aus dem Nahen Osten einen Angriffskrieg gegen die Republik Artsakh.

DEN KRIEG UM BERG-KARABACH STOPPEN - Armenier fordern Eingreifen der Bundesregierung und Europas
Die Bundesregierung muss dazu beitragen, den neuerlichen und brandgefährlichen Konflikt um Berg-Karabach zu entschärfen. Das fordert der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD). Die durch Aserbaidschan begonnenen kriegerischen Auseinandersetzungen sind allein durch Diplomatie zu stoppen - es kann nur eine politische Lösung geben.