Presse


UN-Klimakonferenz in Bonn: Greenwashing von Genozid an Armeniern verhindern!
Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD), die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung appellieren dringend an die deutsche Bundesregierung und alle Delegierten bei der COP29, sich im Vorfeld der Klimakonferenz nachdrücklich für die sofortige Freilassung aller armenischen Gefangenen in Baku einzusetzen. Seit dem 3. Juni 2024 tagen die sogenannten Nebenorgane der in Bonn ansässigen Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC SB60). Die UN-Klimakonferenz COP29 wird im November 2024 in Aserbaidschan stattfinden.

Stellungnahme der Herausgeber des Sammelbandes "Das kulturelle Erbe von Arzach" nach Absage der Präsenzveranstaltung der DGAP
Sehr geehrte Damen und Herren, einigen von Ihnen ist möglicherweise bekannt, dass die hybride Veranstaltung der DGAP und KAS zum Thema "Der Schutz des bedrohten Kulturgutes von Berg-Karabach" am 6. März 2024 um 18:30 Uhr aufgrund massiver Drohungen und einer Kampagne seitens der Aserbaidschanischen Botschaft vor Ort abgesagt und stattdessen nur online durchgeführt wurde. 

Bundesministerium für Umwelt fördert Autokraten in Baku
Der Zentralrat der Armenier in Deutschland verurteilt auf das Schärfste die Förderung der Konferenz "Wiederaufbau der Wasser- und Abwasserinfrastruktur in der Region Karabach" durch das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz (BMUV) sowie der IHK und der DIHK, die vom 21. bis 23. Februar 2024 in Baku stattfand.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock drängt auf eine internationale Beobachtermission in Berg Karabach
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat heute die aserbaidschanische Regierung aufgefordert, eine internationale Beobachtermission in Berg Karabach zuzulassen: "Wir blicken mit den allergrößten Sorgen nach Berg-Karabach. Niemand weiß wirklich, wie es den Menschen dort ergeht und was sie durchmachen müssen", sagte Baerbock. Der Zentralrat der Armenier in Deutschland hat in mehreren Briefen in den vergangenen Monaten die Bundesregierung aufgefordert, zu handeln und alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, um das Schlimmste zu verhindern. Leider vergeblich. Was heute passiert, war voraussehbar, und man hätte es verhindern können.

Aserbaidschan bombardiert Arzach/Bergkarabach
Aserbaidschan hat am Dienstag, den 19.09.2023 gegen 13.00 Uhr eine groß angelegte Militäroffensive gegen Bergkarabach gestartet. Es gibt Tote und Verletzte. Als Zentralrat der Armenier in Deutschland fordern wir von der Bundesregierung ein rasches Handeln gegenüber Aserbaidschan und die Verurteilung des von Aserbaidschan geführten Angriffs.

Pressemitteilung des Rabbinical Center for Europe schürt Hass gegen die armenische Gemeinschaft in Deutschland und Europa
Bei sechs Unterzeichnern des offenen Briefes an die armenische Regierung handelt es sich um Rabbiner aus Deutschland, die den Landesverbänden in Hamburg, Bremen und München vorstehen.

Artsakh in Genozidgefahr: Deutschland muss seine Beziehung zu Aserbaidschan überdenken
Zentralrat der Armenier in Deutschland appelliert an deutsche Politik, Beziehungen zu Aserbaidschan angesichts der humanitären Krise kritisch zu überdenken.

Hunderte von europäischen Nichtregierungsorganisationen fordern von der EU Sanktionen gegen Aserbaidschan wegen seiner Politik gegenüber Bergkarabach/Artsakh
Brüssel, 14. Juli 2023: Mehr als 470 europäische Nichtregierungsorganisationen und Verbände haben sich in einem offenen Brief an die führenden Entscheidungsträger der Europäischen Union und des Europarats gewandt und sie aufgefordert, sofortige und wirksame Schritte zu unternehmen, um die anhaltende illegale Blockade von Aserbaidschan gegen Artsakh aufzuheben.

EU-Parlament fordert Sanktionen gegen Aserbaidschan bei Nichteinhaltung des IGH-Urteils zum Lachin-Korridor
Das EU-Parlament fordert den EU-Rat auf, Sanktionen gegen Aserbaidschan zu verhängen, falls das Land die Aufforderung des IGH zur Freigabe des Lachin-Korridors nicht umsetzt.

Selbstbestimmungsrecht der Bürger von Bergkarabach als Teil des Grundsatzes für eine friedliche Streitbeilegung
Während des zweitägigen Deutschlandbesuchs des armenischen Premierministers Nikol Paschinjan am 2. März 2023 erläuterte Bundeskanzler Olaf Scholz seine Haltung, dass eine friedliche Streitbeilegung zwischen Armenien und Aserbeidschan auf der Grundlage des Grundsatzes der territorialen Integrität beider Länder sowie des Selbstbestimmungsrechts der Bürgerinnen und Bürger von Bergkarabach zu erreichen sei.