Presse

Հայոց Ցեղասպանութեան 94-ամեակի ոգեկոչումը Գերմանիոյ Ֆրանքֆուրթ քաղաքին մէջ

Freitag, April 24, 2009
24 Ապրիլ 2009-ին Գերմանիոյ տարբեր քաղաքներու մէջ, ի մասնաւորի Քէօլն, Շթութկարթ, Համպուրկ, Պէռլին եւլն., տեղի ունեցան Հայոց Ցեղասպանութեան 94-ամեակին ոգեկոչման տարաբնոյթ ձեռնարկներ: Ցեղասպանութեան բիւրաւոր նահատակներու ոգեկոչման կեդրոնական ձեռնարկը, ինչպէս նախորդ տարիներուն, այս տարի եւս, տեղի ունեցաւ Գերմանիոյ Ֆրանքֆուրթ քաղաքի Փաուլսքիրշէ (Սուրբ Պօղոսի տաճար) կոչուած հանդիսասրահին մէջ՝ կազմակերպութեամբ Գերմանիոյ Հայոց Առաջնորդութեան եւ Գերմանահայոց Կեդրոնական Խորհուրդի: Այս սրահին մէջ է, որ տեղի կ’ունենան համագերմանական նշանակութիւն ունեցող հանդիսութիւններ, յուշ-երեկոներ եւ ոգեկոչման տարաբնոյթ ձեռնարկներ: Կեդրոնական ձեռնարկը լաւագոյնս կազմակերպելու համար Կեդրոնական Խորհուրդի ու Առաջնորդարանի կողմէ ստեղծուած էր □24 Ապրիլ□ միասնական Յանձնախումբը, որն ալ ստանձնած էր Ոգեկոչման կեդրոնական ձեռնարկին կազմակերպումը:

Zentrale Gedenkfeier für die Opfer des Genozids an den Armeniern - PRESSEMITTEILUNG -

Montag, April 20, 2009
Am 24. April 1915 veranlasste die jungtürkische Regierung des Osmanischen Reichs die Verhaftung, Deportation und Ermordung armenischer Künstler, Schriftsteller, Politiker und weiterer Repräsentanten des öffentlichen Lebens in Konstantinopel. Dieses Datum ist zum Gedenktag für die 1,5 Millionen Opfer des Völkermordes in den Jahren 1915/16 geworden.

Armenier erinnern an Hrant Dink und Erleben eine Maskerade

Montag, Januar 19, 2009
Er war die Stimme der Armenier in der Türkei und er war eine der herausragenden Stimmen der demokratischen bürgerlichen Zivilgesellschaft in der Türkei – seit zwei Jahren ist diese Stimme verstummt. Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) und mit ihm die Armenier in aller Welt gedenken auch in diesen kalten Januartagen wieder des Journalisten Hrant Dink, der vor zwei Jahren, am 19. Januar 2007, ermordet wurde.

Protest gegen Christenverfolgung

Montag, Dezember 22, 2008
Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) erklärt seine Solidarität mit den syrisch-orthodoxen Aramäern, die zur Zeit in der Türkei mit einem absurden juristischen Kesseltreiben malträtiert werden. Es geht um das über 1600 Jahre alte Kloster Mar Gabriel, Zentrum der syrisch-orthodoxen Kirche in der Provinz Mardin im Gebiet von Tur Abdin, des "Berges der Gottesknechte".

Armenier gedenken der Erdbebenopfer von 1988

Sonntag, Dezember 7, 2008
Exakt um 11.41 Uhr bebte die Erde, und nichts war mehr so wie bisher in Armenien: 25.000 Menschen starben, mehr als 500.000 Menschen waren von heute auf morgen obdachlos. Das war der 7. Dezember 1988, ein Tag, der sich ins Gedächtnis der Armenier eingegraben hat.

Strafbarkeit der Völkermordleugnung gefordert

Dienstag, November 18, 2008
Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) begrüßt die Initiative der Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach, die jetzt in Berlin eindringlich an Politik und Öffentlichkeit appellierte, die Verbrechen an den Armeniern von 1915 “endlich international als Genozid” anzuerkennen. Steinbach, Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, verweist damit indirekt auf eine zentrale Forderung, die der ZAD seit Jahrzehnten verfolgt: Mit der Anerkennung der Verbrechen von 1915 als Genozid im Sinne der Völkermordkonvention der Vereinten Nationen muss die Strafbarkeit der Völkermordleugnung einhergehen.

Ein Land mit zwei Gesichtern

Donnerstag, Oktober 16, 2008
Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) nimmt erfreut zur Kenntnis, dass die Türkei sich auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse als ein kulturell aufgeschlossenes Land präsentiert, in dem auch der Völkermord von 1915 an den Armeniern und anderen religiösen und ethnischen Minderheiten vielfältig literarisch thematisiert wird.

Ein übertünchter Skandal: Der türkische Präsident in Armenien

Montag, September 15, 2008
Der Besuch des türkischen Präsidenten Gül anlässlich eines Fußballspiels in Armenien wird in der deutschen Presse – und offenbar auch in Teilen der europäischen Politik – überwiegend positiv bewertet.

Offener Brief an Ulla Jelpke

Dienstag, August 19, 2008
Sehr geehrte Frau Jelpke, wir bedanken uns sehr für Ihre ausführliche Stellungnahme zu unserer Presseerklärung vom 8. August. Selbstverständlich schätzen wir Ihr Engagement und das Ihrer KollegInnen für die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern. Wir haben dies in unserer Erklärung ausdrücklich gewürdigt. Dieses Engagement verdient umso mehr Anerkennung, als es sich ja auch gegen einen bekennenden Völkermordleugner aus Ihren Reihen richtet. Nach allen Zweifeln, die selbst nach Ihrem Bremer Parteitag noch geblieben sind, stellen Sie mit Ihrer Kleinen Anfrage die Glaubwürdigkeit der LINKEN in dieser Frage verlässlich wieder her. Danke dafür.

Peinliche Diffamierung von Johannes Lepsius durch DIE LINKE

Freitag, August 8, 2008
Die Fraktion DIE LINKE zeichnet in einer Kleinen Anfrage vom 7. Juli ein außerordentlich unbalanciertes, einseitig-negatives Bild von Dr. Johannes Lepsius (1858 - 1926), dem Helfer und Anwalt des armenischen Volkes in der Zeit der hamidischen Massaker und des Genozids im 1. Weltkieg. Dr. Lepsius wird hier vor allem als „rechtsgerichteter Antidemokrat", „Antisemit" und „Befürworter eines Großdeutschen Kaiserreichs" charakterisiert und diffamiert. Außerdem habe er eine „stark antitürkische" Einstellung gehabt. Natürlich handelt sich jemand, der an der Faktizität des Völkermords festhält und diesen gar als erster dokumentiert hat, den Vorwurf der den Völkermord bis heute leugnenden nationalistischen türkischen Regierungen ein, „anti-türkisch" zu sein.