Montag, August 1, 2011
Mit heiterem Blick auf ein schwieriges Land -
Eine Text-Collage von Jochen Mangelsen
Donnerstag, April 14, 2011
"Dieses Buch des weltbekannten evangelischen Theologen und Wohltäters, Dr. Johannes Lepsius, wurde im Juni 1916 als letzter, verzweifelter Hilferuf an jeden deutschen Reichtagsabgeordneten geschickt, um den Rest der noch Überlebenden des Genozids von 1915 an den Armeniern zu retten.
Die Exemplare wurden jedoch von der Militärzensur beschlagnahmt und die Reichstagsabgeordneten konnten in ihrer Unwissenheit keinen Protest erheben.
Somit war das Schicksal der Opfer, die hauptsächlich in Konzentrationslagern die sich in der syrischen Wüste befanden, vebracht worden waren, endgültig besiegelt.
Daher ist dieses Dokument in erster Linie an die Deutschen Bundestagsabgeordneten, als legale Nachfolger der Reichstagsabgeordneten, gerichtet.
Es bleibt jedem Abgeordneten überlassen, die Verantwortung seiner Regierung in dieser Angelegenheit zu bestimmen, die nicht nur eine politische, sondern vor allem eine Gewissensfrage darstellt."
Montag, Dezember 21, 2009
Sona Talian, geboren in Moskau, entstammt einer traditionellen armenischen Musikerdynastie. Im Alter von vier Jahren hört sie das Tschaikowsky Klavierkonzert. Sie spielt das Hauptthema mit beiden Händen nach und sorgt so in der Öffentlichkeit für Aufmerksamkeit. Mit sechs Jahren beginnt sie ihre musikalische Ausbildung und schon in diesem Alter entstehen ihre ersten Klavierkompositionen.
Montag, Juni 15, 2009
ZEI Discussion Paper von Aschot L. Manutscharjan
Samstag, Mai 9, 2009
Grigoris Balakian (1876-1934), a cultural and religious leader in Istanbul's Armenian community, was arrested in April 1914 with 250 other leaders and began almost four years of deportation, forced march to the Syrian desert, and abusive treatment. Thus was launched the Turkish government's program to rid the country of Armenians. Hundreds of thousands were viciously murdered or died of cold and starvation, but Balakian's fierce will to live and his encounters with a few generous people allowed him to survive and tell the story. This memoir, which Balakian published in Armenian in 1922, vividly portrays Turkish brutality as it provides his and others' stories along with well-informed commentary on Turkey's actions. Peter Balakian (English, Colgate Univ.; The Burning Tigris), the author's grandnephew, has translated this rich historical document and provided scholarly support, making available a readable and moving account that will be welcomed by both the English-speaking Armenian community and a broader audience committed to witnessing and understanding the massive cruelty and suffering that characterized widespread crimes against humanity in the 20th century. Important for readers who want to judge whether or not this was the first genocide in modern times.
Donnerstag, April 23, 2009
Der Publizist Jochen Mangelsen hat in einem literarischen Essay, der im Frühsommer in Leipzig publiziert wird, den Völkermord an den Armeniern als “himmlischen Diskurs” thematisiert. Exklusive Vorveröffentlichung zum 24. April hier auf der ZAD-Homepage.
Sonntag, Oktober 26, 2008
Die Armenier, ein von jeher durch Zerstörung, widerrechtliche Aneignung und Vernichtung der Lebensgrundlagen bedrohtes Volk, erlebten spätestens seit dem 11. Jahrhundert den allmählichen Zerfall ihrer politischen Macht und staatlichen Souveränität. Mit diesem Verlust begann auch die Entwicklung und die Entstehung der traditionellen armenischen Diaspora. Obwohl die Verbindung von Identität und Verlust traditionell von zentraler Bedeutung für diearmenische Kultur ist, markierte der Völkermord von 1915/16 eine historische Zäsur, die die traditionellen Lebensgrundlagen derArmenier grundlegend umwälzte. Die Autorin Mari Karaciyan-Berndt gibt zuerst einen Überblick über die theoretischen Grundlagen des kollektiven Gedächtnisses und der kulturellen Identität in den Sozialwissenschaften, sowie über den Begriff der Diaspora als ein kollektives Gemeinschaftsmodell. Im nächsten Abschnitt wird die kulturelle Identität der Armenier rekonstruiert, um zu zeigen, durch welche Instanzen die Überlebenden nach dem Genozid ein Anknüpfen an das Verlorene ermöglichen konnten. Der letzte Abschnitt behandelt die Frage nach der Bedeutung und die Folgen des Genozids für die armenische Diaspora heute.
Freitag, Oktober 24, 2008
Der Ausländerbeauftragte beim Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit in Erfurt hat im Rahmen ihrer Veröffentlichungen -Gelbe Reihe- die Vorträge vom 19. April 2008 in Erfurt über das Thema Armenier in Deutschland. Geschichte und Gegenwart von Azat Ordukhanyan (Ruhr-Universität Bochum) veröffentlicht.
Montag, September 8, 2008
mg. Bremen, Sept.08 - Eine Annäherung an den Ararat, ein Versuch, den Berg und den Mythos dieses Berges zu begreifen – das ist das faszinierende neue Buch des niederländischen Erfolgsautors Frank Westermann: „Ararat – Pilgerreise eines Ungläubigen“. Der Autor ist Ingenieur für Hydrotechnologie, war Reporter unter anderem in Russland und ist auf einer Reise nach Armenien dem Ararat verfallen. Dabei ist dieser Berg ihm zweierlei – ein spannendes geologisches Zeugnis unserer Erdgeschichte und zugleich Träger des Jahrtausende alten Mythos’ von der Sintflut.