Presse


Israel verweigert Bekenntnis zum Genozid von 1915
Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) bedauert die Entscheidung des israelischen Parlaments, den türkischen Völkermord von 1915 an den Armeniern im osmanischen Reich nicht anzuerkennen Mit 41 zu 28 Stimmen hat die Knesset einen entsprechenden Antrag abgelehnt.

Völkermord instrumentalisiert
Es war eine Aschermittwochsrede voller Hass und Beleidigungen, mit der der AfD-Chef von Sachsen-Anhalt, André Poggenburg, die Türkei stämmigen Bürger Deutschlands beleidigte. Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD), der seinerseits immer wieder Kritik an den türkischen Organisationen in Deutschland übt, verwahrt sich ausdrücklich gegen solche pauschalen rassistischen Äußerungen.

Hände weg von Dogan Akhanli
„Lasst Dogan Akhanli in Frieden!“ Diesen Appell richtet der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) an die spanischen Behörden, die den Schriftsteller türkischer Herkunft auf Veranlassung Ankaras am Sonnabend festgesetzt hatten.

THE PROMISE – DIE ERINNERUNG BLEIBT bundesweit in die deutschen Kinos
Eine Nation zerfällt - die Liebe bleibt; der Film von Oscar-Preisträger Terry George ("Hotel Ruanda") spielt im Jahre 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Im historischen Drama handelt es sich um eine Dreiecksbeziehung zwischen dem amerikanischen Fotojournalisten Chris, seiner attraktiven Begleitung Ana und dem Armenier Michael, einem Medizinstudenten.

Berg-Karabach braucht Schutz und Rechtssicherheit - Armenier appellieren an die Verantwortung der Staatengemeinschaft
Erneut ist es dieser Tage zu schweren Angriffen Aserbaidschans auf die unabhängige Republik Berg-Karabach gekommen. Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) appelliert an die internationale Staatengemeinschaft, den ohnehin fragilen Waffenstillstand zwischen beiden Ländern robust zu sichern und endlich nachhaltige Rechtssicherheit zum Status der Republik zu garantieren.

OFFENER BRIEF an das Bundespräsidialamt Herrn Dr.Steinmeier
Sehr geehrter Herr Dr. Steinmeier, in wenigen Wochen werden Sie das Amt des Bundespräsidenten antreten. Als Vertreter der in Deutschland lebenden Armenier möchten wir Ihnen zu Ihrer Wahl gratulieren und Ihnen eine glückliche Hand und eine erfolgreiche Arbeit für unser schönes Land wünschen.

Willkür gegen Journalisten - ZAD im Kampf für die Pressefreiheit
Auslieferung an die Willkür-Justiz Aserbaidschans. Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) weist in großer Sorge auf die Notlage eines Journalisten hin, der mit einer erheblichen Haftstrafe bedroht ist, weil er gewagt hat, über die armenische Republik Berg-Karabach (Arzach) und das Los ihrer Bewohner zu berichten.

Hrant Dink: Opfer unserer europäischen Werte in der heutigen Türkei
Genau vor 10 Jahren am 19.01.2007 wurde der armenische Journalist Hrant Dink, der Herausgeber der zweisprachigen (türkisch und armenisch) Wochenzeitung "Agos" in Istanbul vor dem Redaktionsgebäude seiner Zeitung erschossen.

Der Westen muss Karabach stützen
Die armenische Republik Berg-Karabach benötigt mehr und nachhaltig Unterstützung vom Westen. Das mahnt der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) an und reagiert damit auf eine Rede des türkischen Präsidenten Erdogan, der kürzlich den Abzug aller Armenier aus der Region gefordert und erklärt hatte, „unsere aserbaidschanischen Brüder müssen in diese Regionen zurückkehren und hier leben“.

SORGE UM DIE CHRISTEN IN DER TÜRKEI
Mit großer Sorge betrachtet der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) die zunehmend sich verschlechternde Lage der Christen in der Türkei. Offensichtlich geht der Staatsapparat auf Anweisung des Präsidenten Erdogan neuerdings verstärkt nicht nur gegen seine kurdischen, sondern nun auch gegen seine nicht-islamischen Minderheiten vor - die Absetzung der aramäischen Bürgermeisterin von Mardin ist ein Warnsignal, das allen christlichen Konfessionen des Landes gilt.