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Ankara warnt vor Armenien-Resolution. Gefahr für bilaterale Beziehungen zu USA

Mittwoch, Februar 7, 2007
Mittwoch, Februar 7, 2007

"Die USA haben eine zwingende historische und moralische Veranlassung, den Genozid an den Armeniern, der eineinhalb Millionen Menschen das Leben gekostet hat, anzuerkennen", heißt es auf der Website von Adam Schiff, einem US-Kongressabgeordneten.

Türkei droht nach Journalistenmord Polizeiskandal

Donnerstag, Februar 1, 2007
Donnerstag, Februar 1, 2007

Nach dem Mord an dem Journalisten Hrant Dink droht in der Türkei ein neuer Polizeiskandal. Ein türkischer Nachrichtensender in Istanbul berichtet, die Ermittler hätten den mutmaßlichen Mörder in Heldenpose fotografiert. Außerdem hätten sie sich neben ihm ablichten lassen. Die Staatsanwaltschaft ermittle. Der Polizei war bereits vorgeworfen worden, sie habe Hinweise auf den geplanten Anschlag ignoriert. Der Journalist Hrant Dink hatte öffentlich den Völkermord der Türken an den Armeniern kritisiert.

Orhan Pamuk sagt weitere Reise ab

Mittwoch, Januar 31, 2007
Mittwoch, Januar 31, 2007

Nach der Ermordung des armenischstämmigen Journalisten Hrant Dink hat Orhan Pamuk eine weitere Reise abgesagt. Der türkische Nobelpreisträger wird nicht nach Belgien fahren, eine Ehrendoktor-Verleihung in Brüssel entfällt.

Im Mordfall Dink gerät türkische Polizei zunehmend in Kritik

Montag, Januar 29, 2007
Montag, Januar 29, 2007

Nach der Ermordung des türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink in Istanbul geraten die Sicherheitsbehörden des Landes zunehmend in die Kritik. Bereits elf Monate vor dem Attentat habe die Polizei von einem Informanten Hinweise auf den geplanten Mord erhalten, berichteten türkische Zeitungen am Dienstag. Dennoch habe sie es versäumt, den genannten Verdächtigen zu observieren.

Erdogan: Umstrittenes "Türkentum"-Gesetz bleibt

Sonntag, Januar 28, 2007
Sonntag, Januar 28, 2007

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat eine Abschaffung des berüchtigten "Türkentum"-Paragraphen im Strafgesetzbuch seines Landes abgelehnt. Für Vorschläge zur Änderung des Paragraphen 301 sei seine Regierung jedoch offen, sagte Erdogan nach Presseberichten vom Montag.

Trauer und Solidarität bekundet

Samstag, Januar 27, 2007
Samstag, Januar 27, 2007

VON EVA JANINA RULLMANN, 28.01.07, 20:12h

Hunderte Menschen zogen am Samstag beim Trauermarsch durch die Innenstadt.

PROTEST GEGEN DINK-BEERDIGUNG.Nationalist entführt Fähre in der Türkei

Samstag, Januar 27, 2007
Samstag, Januar 27, 2007

"Wir sind alle Armenier" - das hatten mehr als 100.000 Menschen vor einer Woche gerufen, als der ermordete türkisch-armenische Journalisten Hrant Dink in Istanbul beerdigt wurde. Ein deswegen erboster Nationalist entführte eine Autofähre.

Dink-Mord: "Anschlag auf Meinungsfreiheit in der Türkei".Gedenkfeier der armenischen Gemeinde Österreichs - Botschafter Hovakimian: Nationalistische Stimmungsmache mitschuldig

Samstag, Januar 27, 2007
Samstag, Januar 27, 2007

In einer ökumenischen Trauerfeier hat die Armenisch-Apostolische Kirchengemeinde Österreichs am Sonntag des in Istanbul ermordeten türkisch-armenischen Herausgebers Hrant Dink gedacht. Armeniens Botschafter in Österreich, Ashot Hovakimian, appellierte an die türkische Regierung, "die echten Hintermänner des feigen Mordes vor Gericht zu bringen".

Konsequenzen für Polizei im Fall Hrant Dink

Donnerstag, Januar 25, 2007
Donnerstag, Januar 25, 2007

Eine Woche nach dem Mord am türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink in Istanbul sind der Polizeipräsident der Stadt Trabzon und der dortige Provinzgouverneur von ihren Ämtern abberufen worden.

Das Innenministerium lasse prüfen, ob den Verwaltungs- und Sicherheitsbehörden «Verschulden und Fahrlässigkeit» vorzuwerfen seien, berichteten türkische Medien. Alle Verdächtigen des Mordanschlags stammen aus der am Schwarzen Meer gelegenen Hafenstadt.

Mahnwache für Hrant Dink in Bern

Donnerstag, Januar 25, 2007
Donnerstag, Januar 25, 2007

Rund 150 Personen haben nach Angaben der Organisatoren an einer Mahnwache für den ermordeten türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink in Bern teilgenommen. «Wir sind alle betroffen», sagten die Rednerinnen und Redner.